Aktuelle Informationen rund um unsere Schule!

Namibier hat Herz für die Borussen

Anne-Frank-Realschüler sehen sich nach 25 Jahren wieder

Bild: Heinrich Weßling Bild: Heinrich Weßling

Zum ersten Mal haben sich die Schüler der Jahrgangsstufe von 1986 der Anne-Frank-Realschule im Oktober 2011 wiedergesehen. 117 Ehemalige hatten sich spontan zu diesem Klassentreffen angemeldet.

 

Im Oktober 2011 traf sich der Jahrgang von 1986 wieder. Die Schüler des Entlassungsjahrgangs 1986 der Anne-Frank-Realschule in Ibbenbüren haben sich am Samstag in der Gaststätte Wulf in Püsselbüren zu ihrem ersten Jahrgangsstufentreffen versammelt. 117 Schüler hatten sich spontan zu diesem Klassentreffen angemeldet. Ehemalige Schüler hatten es sich nicht nehmen lassen, eigens für die Feier selbst aus der Schweiz anzureisen, sagte Frank Böggemann, einer der acht Organisatoren des Treffens.

 

Spontan spendeten sie einen Geld-Betrag zugunsten der Schule an den Förderverein der Anne-Frank-Realschule e.V.!

 

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Das Projekt: “Kunstrasenplatz”

Schulhöfe haben nach den Unterrichtszeiten die wichtige Funktion, einen Ausgleich zu den lernin-tensiven Zeiten zu bilden, einerseits durch ruhige Erholung und andererseits durch körperliche Bewegung. Daher werden wir den Platz zwischen dem Gebäude der ehemaligen Mauritiusschule und der Judohalle professionell umgestalten. Um eine ganzjährig bespielbare Fläche zu schaffen, soll dort ein Kunstrasenplatz entstehen. Ein solch großes Projekt kann aber nur gelingen, wenn sich alle am Schulleben Beteiligten für  dessen Realisierung einsetzen und uns Sponsoren tatkräftig unterstützen. Weiter

 

Zeitzeugin der Tschernobyl-Katastrophe berichtet Schülern von ihren Erlebnissen

Tag für Tag hat Vera Vaschtschyla mit den Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zu kämpfen. Sie führte den Schülern der Anne-Frank-Realschule und der Beruflichen Schulen vor Augen, dass Geschichte auch Gegenwart bedeutet.

Das Organisatoren-Team (v.l.): Reinhard Paul (Tschernobyl-Initiative), Schulleiter Stephan Krems, Zeitzeugin Vera Vaschtschyla, Reinhard Jansing (Tschernobyl-Initiative), Dolmetscherin Larissa Maier und Schulseelsorger Christoph Moormann. Vera Konermann Das Organisatoren-Team (v.l.): Reinhard Paul (Tschernobyl-Initiative), Schulleiter Stephan Krems, Zeitzeugin Vera Vaschtschyla, Reinhard Jansing (Tschernobyl-Initiative), Dolmetscherin Larissa Maier und Schulseelsorger Christoph Moormann. Vera Konermann

Ibbenbüren. Was für die 15- und 16-Jährigen in der Aula der Anne-Frank-Realschule wie längst vergangene Geschichte klingt, ist für die kleine blonde Frau da oben am Referenten-Tisch Alltag. Tag für Tag hat Vera Vaschtschyla mit den Folgen der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zu kämpfen. Dass Geschichte auch Gegenwart bedeutet, erfuhren in dieser Woche Kinder und Jugendliche der Anne-Frank-Realschule und der Beruflichen Schulen in Ibbenbüren. Im Rahmen der europäischen Aktionswoche „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ haben sie die Zeitzeugin aus der Tschernobyl-Region zu Gast.

 

Die 49-Jährige verlor ihre Liebsten. Enge Freunde, Verwandte und Bekannte sind im Zuge der Spätfolgen schwer erkrankt. Was es aber wirklich bedeutet, Teil dieser schrecklichen Geschichte zu sein, ist nicht ganz einfach an junge Menschen zu vermitteln. Denn, als das dunkelste Kapitel im Leben von Vera Vaschtschyla begann, waren ihre Zuhörer noch lange nicht auf der Welt. Deren Kindheit setzt ein Jahrzehnt nach der Katastrophe, als der Unfall auch für deren Eltern kein Thema mehr war.

 

Und so kommen die Fragen der Zehntklässler am Montagvormittag zunächst etwas schleppend in Gang, bis das Thema wirklich bei ihnen angekommen zu sein scheint. „Haben Sie die Radioaktivität wahrnehmen können?“, „Wussten Sie von den Gefahren?“, „Gelten diejenigen, die aufgeräumt haben, heute als Helden?“ – Wie all diese Fragen beantworten für junge Menschen, für die Sowjetunion und Perestroika nur theoretische Begriffe sind? Mit Unterstützung ihrer Dolmetscherin Larissa Maier sowie den beiden Verantwortlichen der Ibbenbürener Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“, Pastor Reinhard Paul und Reinhard Jansing, gelingen die Erklärungen.

 

Und als Vera Vaschtschyla schildert, wie sie vier Monate nach der Katastrophe vom 26. April 1986 ein erstes und letztes Mal in ihre Wohnung in Pripjat zurückkehrt, um Dokumente zu holen, werden die Gesichter ihrer Zuhörer nachdenklich.

 

Als der Reaktor in jener Nacht explodierte, war die Zeitzeugin 23 Jahre alt. Sie lebte in Pripjat, der 50 000 Einwohner zählenden Wohnstätte aller Mitarbeiter des Reaktors von Tschernobyl. Ihr Mann, Schwiegervater, ihre Mutter sowie viele Bekannte arbeiteten vor Ort als sogenannte Liquidatoren. Gestorben sind bis heute viele von ihnen, darunter ihr Ehemann, die Mutter und ihre Schwester.

 

Heute lebt Vera Vaschtschyla mit ihrem Sohn und dessen Familie in der Nähe von Minsk. Auch wenn die Regierung das Thema Reaktorkatastrophe nicht antastet, sprechen die Menschen doch noch immer davon.

 

Genau das ist das Anliegen der Initiative „Den Kindern von Tschernobyl“, die die Veranstaltung mit Unterstützung des Ibbenbürener Bildungswerkes begleitet hat.

 

Foto und Artikel von Vera Konermann, IVZ

Wie geht das eigentlich mit der Solarwärme?

Die Physik-AG der Anne-Frank- Realschule will es genau wissen!

Sie sind aus dem Straßen- und Landschaftsbild nicht mehr wegzudenken. Man sieht sie auf Hausdächern, auf  Werkshallen und auch auf Freiflächen in der Natur. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, Formen, Farben und Ausführungen – die Solarwärme-anlagen. Wie das so richtig funktioniert mit der Sonne, dem Kollektor auf dem Dach und dem daraus resultierenden warmen Wasser, erfahren die Schülerinnen und Schüler hierzulande im Physikunterricht. Mehr lesen . . .



Egg-Award-2012

 

In diesem Jahr fand zum ersten Mal ein Egg-Award statt, an dem alle Schüler und Schülerinnen teilnehmen durften.

 

Aufgabe war es, ein ausgeblasenes Hühnerei künstlerisch zu gestalten. Das Ergebnis ist eine Sammlung von originell gestalteten Eiern: Skateboardfahrer und Julius Caesar tummeln sich zwischen federgeschmückten Fantasiegestalten und gebasteltem Osterschmuck.

 

Erst einmal ein großes DANKESCHÖN an alle Teilnehmer!

 

Ein Award wäre aber kein Award, wenn es nicht auch um Preise gehen würde. So wurden unter den 10 Einzelarbeiten die drei besten Ostereier ausgewählt. Ebenso gab es einen Preis für das „Klassennest“ der Klasse 07D sowie einen Sonderpreis für das schönste Ei der Klasse.

 

Die Preisverleihung findet am Freitag, 30. März 2012, in der ersten Pause statt. Jeder Teilnehmer erhält einen kleinen Gewinn.

 

Ach ja, Frau Kordsmeyer hat schon erste Ideen für einen neuen Wettbewerb zu den Sommerferien.

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3.000 Euro-Spende der Kreissparkasse

v. l. Reinhard Mau, Georg Raberg, Ulrike Pott, Frank Holle, Jasmina Prinz v. l. Reinhard Mau, Georg Raberg, Ulrike Pott, Frank Holle, Jasmina Prinz

Sitzen und lernen muss sein. Aber Bewegung macht trübe Tassen munter und macht fit. Das weiß und fördert auch die Kreissparkasse Steinfurt. Deshalb hat Georg Raberg (2.v.l.), Leiter der Filiale am Neumarkt, einen dicken Scheck über 3000 Euro an Reinhard Mau (l.) und Ulrike Pott vom Förderverein der Anne-Frank Realschule überreicht. „Wir sind ständig in Kontakt, die sind ja sehr umtriebig hier an der Schule“, sagt Georg Raberg. Er weiß schon, wofür die Spende genutzt wird: Für ein Basketball-Projekt in der Turnhalle-West (das ist die, in die es immer noch manchmal rein regnet). „Wir sind sehr froh, dass die Sparkasse uns immer gut bedenkt“, bedankte sich Reinhard Mau für die namhafte Spende. Der stellvertretende Schulleiter Frank Holle (2.v.r.) und die stellvertretende Schülersprecherin Jasmina Prinz stimmten dem gerne zu.  

 

Foto und Text von Peter Henrichmann, IVZ

1.170 € für das Kinderdorf Rio e. V. in Brasilien

 

Wie auch in den vergangenen Jahren hat die Städt. Anne-Frank-Realschule vielfältige Aktionen dem Kinderdorf und dem Patenkind Jonathan gewidmet und somit Kindern

den Weg geebnet, die ohne seelische und finanzielle Unterstützung wieder auf der Straße landen würden.

 

Insbesondere die Klasse 10b und die Religionsgruppe der Klassen 6a/e und viele andere Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem unermütlichen Einsatz zu dem guten Gelingen der vielen Aktionen beigetragen. Bei ihnen bedankt sich die Schule genauso wie bei allen Eltern und Lehrern, die mitgeholfen haben, dass ein solch stattlicher Betrag erzielt werden konnte. Ein ganz besonderer Dank gilt auch dem Förderverein, insbesondere Ulrike Pott, Andrea Goecke und Reinhard Mau, für die tatkräftige Unterstützung und die großzügige Spende.

 

Die erzielte Geldsumme ist bereits nach Brasilien überwiesen worden. 

Ski-AG versinkt beinahe im Schnee

 

Wie in den vergangenen beiden Jahren war auch in diesem Jahr der Bayerische Wald das Ziel der Ski-AG. Untergebracht waren die 46 Schülerinnen und Schüler und ihre 7 Begleiter zum ersten Mal in der Kolpingferienstätte Lambach in Lam.

 

In dem Haus fühlten sich alle wohl und besonders das ganz hervorragende Essen wurde von allen Teilnehmern gelobt. Zum guten Miteinander trug auch das sehr freundliche Hauspersonal bei.

 

Zum Ski laufen ging es wieder an den Großen Arber. Bei weit über zwei Metern Schnee waren die Bedingungen gut, wenn es auch der Wettergott nicht immer gut mit der Gruppe meinte. Schneetreiben und Windböen ließen ein besonderes Winterfeeling aufkommen. Als sich dann am vorletzten Skitag die Sonne zeigte, packte Siggi wie im Vorjahr wieder seinen Grill aus und versorgte die Truppe mit Unmengen von Bratwürstchen.

 

Beachtlich waren auch in diesem Jahr wieder die Fortschritte, die die Schüler beim Skilaufen erzielten. Und wenn dann doch mal die Fahrt durch einen Sturz abrupt gestoppt wurde, war die Landung im Tiefschnee für den Gestürzten eine ganz besondere Erfahrung. Am letzten Abend wurden dann alle Skianfänger von den Skigöttern getauft und offiziell in den Kreis der Skifahrer aufgenommen.

 

Zum Schluss ein Dankeschön an Siggi Windeler von Merlino Skitours, der die Reise organisierte und die Truppe als Busfahrer wieder sehr sicher fuhr. Ein Dank geht auch an die Studenten Mark Dringenberg (Snowboardlehrer)  und Michel Baune (Skilehrer), die nicht nur auf der Piste, sondern vor allem auch bei der Skitaufe als Skigötter eine gute Figur abgaben. Finanziell unterstützt wurde die Fahrt auch in diesem Jahr wieder durch den Förderverein der Schule. 

 

 

Anna-Lena, die eleganteste Dame,

und Jir, der eleganteste Herr,

unserer Karnevalsparty

erhielten den 1. Preis

eine Pizza-Gutschein.

In diesem Jahr stand die Karnevals- bzw. Valentinsparty unter dem Motto "Bienchen und Blümchen". Die meisten teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5, 6 und 7 kamen, wie in der Einladung angegeben, in eleganter Abend-kleidung.

 

Nach anfänglicher Schüchternheit trauten sich immer mehr Kinder auf die Tanzfläche, auf der die neuesten Hits gespielt wurden - auch eine Wunschliste für Songs konnte gefüllt werden, so war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Die vielfältigen Aktionen, die von den älteren Schülern der SV vorbereitet wurden, kamen ebenfalls gut an. So verging die Zeit beim Speeddating, Karaoke singen und dem gegenseitigen Füttern mit verbundenen Augen wie im Flug. Am Ende wurden die drei elegantesten Herren und Damen ermittelt, die einen Preis erhielten. So ging eine kleine, aber sehr stimmungsvolle Party zu Ende - es soll nicht die letzte gewesen sein...

Tag der offenen Tür

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Anne-Frank-Realschule stellte sich vor

 

Die Klasse 5c unter der Leitung von Ines Brening begrüßte am Samstagmorgen die Viertklässler und deren Eltern musikalisch zum Tag der offenen Tür in der Anne-Frank-Realschule. In bewährter Form führten Kolleginnen und Kollegen der Schule die Besucher anschließend in Gruppen durch die Schule. So konnten Schüler und Eltern zum einen die Räumlichkeiten der Schule kennen lernen und zum anderen erste Gespräche mit den Lehrkräften der Schule führen.

 

Im Anschluss daran informierten die Mitglieder der Schulleitung Anja Telljohann, Frank Holle und Stephan Krems die Eltern über den Bildungsgang der Realschule und die besonderen pädagogischen Schwerpunkte der Schule. Im Mittelpunkt standen neben den Angeboten zur individuellen Förderung, die Erziehungs-konzeption der Schule und die Übermittagsbetreuung.

 

Die Viertklässler hatten parallel dazu die Möglichkeit, an verschiedenen Unterrichts-projekten teilzunehmen. Großer Andrang herrschte wie immer im Computerraum,

wo die Schüler einen Lego-Roboter selbst bauen und ihn anschließend über den Computer steuern konnten. Andere löteten in der Physik einen Schneemann oder ließen sich im Chemieraum erklären, wie eigentlich ein Feuerwerk funktioniert.

Auch die vielen weiteren Angebote wurden gut angenommen.

 

In der Mensa sorgte die SV für die Bewirtung der Gäste, die sich zum Abschluss des Vormittags ein klassisches Mittagessen in der Mensa schmecken lassen konnten.

Jaqueline Thele gewinnt Vorlesewettbewerb der Anne-Frank-Realschule

 

Beim diesjährigen Schulentscheid im Vorlesewettbewerb der Klassen 6 setzte sich Jaqueline Thele aus der Klasse 6a durch. Der Vorlesewettbewerb ist eine Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Jaqueline las aus dem Buch „Im Chat war er noch so süß" von Annette Weber. Das Buch handelt von einem Mädchen, das sich leichtsinnig in eine Internetbekanntschaft stürzt. Alle Klassensieger erhielten ein Buchpräsent der Schule.

 

Wie geht es nach dem Realschulabschluss weiter?

 

Im Rahmen einer Kooperation mit der Roncalli-Realschule lud in diesem Jahr die

Anne-Frank-Realschule alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 - 10

und deren Eltern zur Informationsveranstaltung „Weiterführende Schulen und andere Einrichtungen" ein.

 

Zahlreiche weiterführende Berufskollegs aus Ibbenbüren, Rheine und Osnabrück, die beiden Ibbenbürener Gymnasien und private Schulen informierten Eltern und Schüler über die Möglichkeiten der weiteren Ausbildung nach dem Realschulabschluss. Vorträge, persönliche Gespräche mit den Vertretern der Schulen und Informations-tafeln vermittelten den Besuchern, welche Ausbildungsvoraussetzungen und –möglichkeiten an den einzelnen Schulen angeboten werden.

 

Aber nicht nur Schulen, sondern auch die AOK, die Kreissparkasse und das Finanzamt stellten sich als Ausbilder vor und informierten über die verschiedenen Ausbildungs-zweige in ihren Einrichtungen.

 

Für die Schüler, die noch keine Vorstellung über den zukünftigen beruflichen Werdegang haben, bestand die Möglichkeit, sich Tipps und Anregungen bei den Vertretern der Bundesagentur für Arbeit zu holen.

 

Insgesamt konnte man von einem gelungenen Nachmittag an der Anne-Frank-Realschule sprechen.  

Die stellvertretende Schülersprecherin Jasmina Prinz (Klasse 10e) und die SV-Lehrer Karsten Zander und Silvia Halama mit den gesammelten Paketen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Die stellvertretende Schülersprecherin Jasmina Prinz (Klasse 10e) und die SV-Lehrer Karsten Zander und Silvia Halama mit den gesammelten Paketen für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Eine Uhr in Form eines traditionellen Kochtopfes beschriftet mit dem Namen der Cornelius-Goreseb-Highschool und der Anne-Frank-Realschule erhielt der Schulleiter Stephan Krems als Dankeschön für die Unterstützung bei der namibischen Schule. Gemeinsam mit Sylvia Solinsky, Marianne Dankerl und Pfarrerin Kerstin Hemker (von links) wurden Pläne für weiteren Kontakt zur Schule geschmiedet.

„Aio“ bedeutet „Danke“

Anne-Frank-Realschule erhält Geschenk aus Namibia

„Das ist ja wirklich toll geworden“, freute sich Marianne Dankerl, bis zu den Sommerferien Lehrerin an der Anne-Frank-Realschule, als sie die Bilder der renovierten Schulhalle der Cornelius-Goreseb Highschool in Khorixas, Namibia, sieht.

 

Vor 3 Jahren hatte sie im Rahmen einer Studienfahrt des Schulreferates des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg die staatliche Cornelius-Goreseb Highschool besucht und den Schulleiter Andreas Howoseb kennen gelernt. „Er hat mich von Anfang überzeugt mit seiner zupackenden Art“, erinnert sich Marianne Dankerl. Seine Idee, die Schulaula zu renovieren und neben der schulischen Nutzung die Aula auch zu vermieten, um daraus den Schulentwicklungsfonds zu stärken, überzeugte sie so, dass sie sich vornahm, dieses Vorhaben zu unterstützen. Die High-School wird von ca. 500 Schülern besucht. Im weiten Umkreis ist sie die einzige weiterführende Schule. Da viele Schüler selbst die geringen Beiträge als Schulgeld nicht zahlen können, sind eigene Einnahmen zum Erhalt der Schule und zur Anschaffung von Lernmaterialien sehr wichtig.

 

Im Rahmen einer Afrika-Projektwoche 2008 organisierte die Anne-Frank-Schule einen Solidaritätslauf der Schüler. Die Summe von gut 7000 € wurde von Schulreferentin Pfarrerin Kerstin Hemker im gleichen Jahr der namibischen Schule übergeben. Am 1.8.2011 besuchte sie mit einer Gruppe Lehrer aus dem Kreis Steinfurt die Cornelius-Goreseb-Schule erneut und konnte mit 22 deutschen Vertretern an der Eröffnungs-feier der Aula teilnehmen. „Die Aula ist komplett renoviert, eine Bühne ist eingebaut worden und neue Stühle konnten auch noch angeschafft werden“, berichtete Pfarrerin Hemker.

 

Als Dankeschön überreichte sie dem Schulleiter der Anne-Frank-Realschule Stephan Krems eine Uhr, die die Form eines großen schwarzen Kochtopfes hat, in dem das namibische Nationalgericht „mealie-pap“ gekocht wird, sowie eine Dokumentation der Umbauarbeiten.

 

Im kommenden Jahr wird der namibische Schulleiter Andreas Howoseb die Anne-Frank- Realschule besuchen, um die begonnenen Kontakte zu intensivieren.

Wieder vier tolle Tage in Nijverdal

Auch in diesem Schuljahr nehmen wieder 30 Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Austauchprojekt mit unserer Niederländischen Partnerschule in Nijverdal (Gemeinde Hellendoorn) teil.

Der erste Teil, unser Besuch in den Niederlanden, fand vom 11. bis 14. Oktober 2011 statt. Neben sportlichen und künstlerischen Aktivitäten waren wieder eine Fahrt nach Amsterdam und der Besuch der Indoor-Kermis in Almelo Highlights unseres Aufenthaltes in unserem Nachbarland. Bei herrlich-sonnigem Herbstwetter haben wir in Amsterdam zunächst das Anne-Frank-Haus besichtigt und bewunderten anschließend, nach ausreichend Zeit für einen gemütlichen Stadt- oder Shoppingbummel, die Wachsfiguren bei Madame Tussault.

Wie immer fiel den meisten Austauschschülerinnen und -schülern der Abschied am Freitag schwer und sie freuen sich schon auf den Gegenbesuch ihrer Partner vom 8. bis 11. Mai 2012 in Ibbenbüren – natürlich auch hier mit einem äußerst interessanten Programm.